Architektur im Wohnbau im Raum Wien, Klosterneuburg und Baden

Vom ersten Entwurf bis zur Detailplanung nimmt Ihr Bauvorhaben durch mich konkrete Formen an. Mit der Erfahrung von mehr als 30 Jahren bin ich, Arch. DI Martin Wurnig, für Sie in der Region rund um Wien, Klosterneuburg und Baden im Bereich Wohnbau tätig. Das Geheimnis guter Architektur liegt für mich darin, von Anfang an Qualität und Kosten in ein optimales Zusammenspiel zu bringen.

Ich lege großen Wert darauf, vorhandene Ressourcen optimal zu nutzen, um für eine hohe Lebensqualität zu sorgen. Eine optimale Wohnbau-Architektur beinhaltet so für mich die bewusste Planung der Fenster und Freiräume, eine Orientierung zur Sonne sowie kompakte und benutzerfreundliche Grundrisse für alle Wohnungen. Kommunikationsfördernde Eingangs- und Erschließungsbereiche sorgen für eine angenehme Wohnatmosphäre.

Wohnbau-Architektur – meine Referenzprojekte

Nachfolgend sehen Sie einige ausgewählte Referenzen meines Architekturbüros für Wien, Klosterneuburg, Baden und Umgebung. Bei Fragen und Interesse setzen Sie sich unverbindlich mit mir in Verbindung. In einem ersten Termin spreche ich gerne mit Ihnen über die projektspezifischen Anforderungen Ihres Bauvorhabens, Ihre Vorgaben und Wünsche.

Schwadorf Wohnanlage

Besonderheit dieses Projekts sind die überdurchschnittlich großen Balkone, die den Wohnungen zugeordnet wurden und die innere Erschließung des Gebäudes durch von oben verglaste Gänge und Stiegenhäuser mit Grüninseln im Erdgeschoß

Schwadorf Wohnanlage
Schwadorf Wohnanlage
Schwadorf Wohnanlage
Schwadorf Wohnanlage

Gruschaplatz

Gruschaplatz
Gruschaplatz
Gruschaplatz
Gruschaplatz

Kabelwerk

Kabelwerk Bauplatz G

Das Kabelwerk ist ein ehemaliges Industrieareal, in dem ein neu entwickelter Stadtteil entsteht. Am Bauplatz G wurde ein Gebäude aus zwei einander kontrastierenden Baukörpern, verbunden durch ein gemeinsames Sockelgeschoß, konzipiert. Die Spannung setzt sich im Inneren der Gebäude fort. In Stiege 1 findet man vor allem Maisonette-Wohnungen, die jeweils aus zwei um 90 Grad versetzten Wohnkuben bestehen und ein Wohngefühl ähnlich dem in einem Einfamilien­haus vermitteln. Dagegen sind die Wohnungen in Stiege 2 als Saalwohnungen angelegt: Wohn- und Schlafbereich sind in der Größe variabel modifizierbar.

Am Wohnweg im Süden der Anlage sind einige Atriumwohnungen in die Sockelzone des Gebäudes eingeschnitten. Das Konzept des Spannungsaufbaus wird auch in der Fassade aufgegriffen. Horizontale und vertikale Elemente bringen Spannung zum Ausdruck. Sie thematisieren einerseits Gleichmäßigkeit (in der Horizontalen) und andererseits die Addierbarkeit von Räumen. Allen Wohnungen gemeinsam ist möglichst große Transparenz. Damit ergibt sich der Ausblick in zwei oder mehr Himmelsrichtungen, keine Selbstverständlichkeit im beengten Rahmen des geförderten Wohnbaus.

Kabelwerk Bauplatz H

Beeinflusst durch die angrenzende Bahntrasse ist das definierende Element für die Entwicklung des Baukörpers sein Rücken. Thema der Planung ist die „Wand“, die sich an der Geländekante windet, wickelt, bricht und ihren Höhepunkt in einem markanten, verglasten Spitz findet. Hofseitig setzt sich die Wand als horizontales Band in der Fassade fort und spielt auf ein traditionelles Motiv der Wiener Gründerzeit an: Die Überhöhung der Gesimse über dem letzten Geschoß findet sich hier in Form von auskragenden, massiv gestalteten Dachgeschoßen wieder. Zusammen mit dem neungeschossigen Hauptgebäude gruppiert sich ein weiterer, dreigeschossiger, Gebäudeteil um einen Innenhof.

Ein ausdifferenziertes Erschließungssystem ermöglicht „Wohnen der kurzen Wege“. Der Zugang zur Wohnung: individuell, charakteristisch, signifikant. Wo möglich, betritt man die jeweilige Wohnung nicht über ein geschlossenes Stiegenhaus, stattdessen bilden Stiegen und Laubengänge einen Fußweg nach: halb drinnen, halb draußen – halb öffentlich, halb privat. Die Wohnungen selbst gewähren sowohl Ausblick als auch Schutz vor zuviel Einblicken. Eine größtmögliche Zahl an Wohnungen wurde „einfamilienhausähnlich“ konzipiert. So bieten die Maisonettewohnungen am Dach als Besonderheit ein innenliegendes Atrium als zusätzlichen, windgeschützten Freibereich.

Kabelwerk
Kabelwerk
Kabelwerk
Kabelwerk
Kabelwerk
Kabelwerk
Kabelwerk

GROSSE STADTGUTGASSE 14

Ursprünglich standen an dieser Stelle zwei hintereinander liegende Gebäude parallel zur Straße, verbunden durch ein Stiegenhaus. Im Zuge der Neuplanung wurde der H-Trakter abgebrochen. Die Planungsaufgabe: Der Neubau sollte eine möglichst hohe Bebauungsdichte bei gleichzeitiger Optimierung der Belichtung erfüllen. Zur Verbesserung der Parkplatzversorgung im Wohnviertel war eine 4 geschossige Tiefgarage unter dem Haus geplant. Da sich kein Betreiber gefunden hat, musste die Garage auf ein Geschoß reduziert werden.

Das entstandene achtgeschossige Gebäude wird über ein verglastes Stiegenhaus mit Laubengängen zur nordseitigen Straßenfront erschlossen und schirmt gleichzeitig von der Straße ab. Die Wohnungen öffnen sich in einen für die Gegend außergewöhnlich großen Innenhof. Bedingt durch den Klimawandel hat man es in den letzten Jahren verstärkt zu tun mit übermäßig heißen Sommern und daraus resultierend einer großen Anzahl von Freizeitflüchtlingen, die die Stadt motorisiert verlassen. Will man diese Spirale durchbrechen, sind die Antwort darauf innerstädtische Frei- und Erholungsräume.

Südseitig in den großen Innenhof orientiert, warten die Wohnungen also mit vielfältigen wohnungsbezogenen Freiräumen wie Balkon, Loggia, Terrasse und französischen Fenstern auf. Im Sinne einer optimalen Belüftung sind alle Wohnungen querdurchlüftet. Zusätzlich bieten sich den BewohnerInnen ein kleiner Gemeinschaftsgarten sowie der Ausblick auf das begrünte Dach der Innenhofbebauung. Hier entstand eine Reihenhauszeile bestehend aus vier zweigeschossigen Stadthäusern mit eigenem Zugang. An der Straßenfront wurde auf Wohnnutzung verzichtet und stattdessen mit der Schaffung eines Bürolofts eine attraktive Erdgeschoßzone gestaltet. Das Wohnhaus setzt einen Akzent der Erneuerung in einem aufstrebendem Viertel.

Stadtgutgasse
Stadtgutgasse

SCHWEIDLGASSE 6

Herausforderung dieses Projekts war, eine überdurchschnittlich breite Baulücke in einem etwas vernachlässigten Viertel nahe der äußeren Taborstraße mit Wohnraum zu füllen.

Konzipiert wurde ein Wohnhaus mit Laubengangerschließung. Alle Wohnungen sind Nord-Süd-orientiert, querdurchlüf­tet und weisen große Fensterflächen in den südseitigen Innenhof auf. Die Grundrisstypologie der einzelnen Wohnungen entspricht einem „kleinen Haus“ mit je einer Wohn- und einer Individualraumebene. Die Maisonettewohnungen können außerdem durch „Schalträume“ um ein Zimmer vergrößert bzw.verkleinert werden. Diese Flexibilität für die Bewohner wird durch Auflösung der Querwandbauweise in ein Skelettsystem möglich.

Weitere Perspektiven einer Wohnumfeldverbesserung: Der gemeinschaftlich genutzte Dachgarten schafft einen zusätzlichen sozialen Kontaktbereich mit „Panorama-Ausblick“ über die Stadt. In der Erdgeschoßzone entstand durch reihenhausartige Maisonetten ein attraktiver, transparenter Wohnungszugang mit Akzentbeleuchtung.

Schweidlgasse
Schweidlgasse
Schweidlgasse
Schweidlgasse
Schweidlgasse